Nasse Berliner Straßenbahnplattform bei Nacht mit einer leuchtenden Wartebucht und dunklen Fassaden im Hintergrund
Redaktionelle Grundsätze

Editorial

Diese Seite erklärt, wie bei BerlinMobil Nachrichten gearbeitet wird: woran sich unsere Berichterstattung orientiert, wie wir Fehler korrigieren und wo Sie uns erreichen.

Was diese Seite leistet

Wer unsere Texte liest, soll nachvollziehen können, woher eine Meldung stammt, welche Fragen offen bleiben und an wen man sich wendet, wenn etwas nicht stimmt. Deshalb steht hier in Klartext, was unsere Redaktion tut, welche Grenzen sie hat und wie eine Korrektur abläuft. Es handelt sich um eine redaktionelle Erklärung, nicht um Werbung.

Verantwortlich für den Inhalt ist die Redaktion von BerlinMobil Nachrichten, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin. Erreichbar sind wir per E-Mail an info@inspirepo.digital sowie telefonisch unter +49 30 88724590, Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.

Themenfelder der Redaktion

  • Verkehr und Baustellen im Stadtgebiet
  • Infrastruktur und länger laufende Projekte
  • Wirtschaft, Betriebe und Tariflagen
  • Stadtpolitik und Beschlüsse
  • Lokales aus den Bezirken

Meldungen aus diesen Feldern finden Sie gesammelt in den Ressorts.

Auftrag

Wofür wir berichten

Berlin bewegt sich jeden Tag anders: eine gesperrte Spur, ein neuer Fahrplan, eine verschobene Baustelle, ein Beschluss im Bezirksamt. Wir schreiben für die Menschen, die davon betroffen sind.

Unser Publikum sind Pendlerinnen und Pendler, Anwohner, Menschen in Betrieben und alle, die zu Besuch in der Stadt sind. Sie brauchen keine Meinung über Berlin, sondern belastbare Angaben: Welche Linie fällt aus, welcher Abschnitt ist betroffen, ab wann gilt eine Regelung, und wen trifft sie zuerst. Daran messen wir jeden Text.

Daraus folgt eine Reihenfolge für die Arbeit. Zuerst prüfen wir, ob eine Angabe für den Alltag relevant ist. Dann klären wir, welche Stelle sie bestätigen kann. Erst danach entscheiden wir über Umfang, Bild und Platzierung. Wenn eine Meldung nur für einen kleinen Kreis wichtig ist, schreiben wir sie trotzdem — nur kürzer.

Wir trennen Nachricht und Kommentar sichtbar. Eine Meldung beschreibt, was bekannt ist. Eine Einordnung erklärt, warum eine Entscheidung zustande kommt und welche Folgen absehbar sind. Beides steht nie ungekennzeichnet nebeneinander.

Was wir nicht tun: Wir verkaufen keine Platzierung im Text. Wir übernehmen keine Werbeaussagen in Meldungen. Und wir schreiben keine Kürzel oder Aktenzeichen in Überschriften, die nur Eingeweihte verstehen.

Nasse Straßenkreuzung in Berlin bei Nacht mit leeren Schienen und gespiegelten Signallichtern

Arbeitsweise

Jede Meldung wird vor der Veröffentlichung auf Ort, Zeit und Zuständigkeit geprüft.

Woran wir uns halten

Diese Regeln gelten für alle Texte, Bilder und Bildunterschriften auf inspirepo.digital. Sie sind keine Absichtserklärung, sondern die Prüfliste vor jeder Veröffentlichung.

Eine ausführliche Fassung mit Beispielen finden Sie unter Redaktionsstandards.

Zwei unabhängige Quellen
Angaben zu Sperrungen, Fahrplanänderungen und Bauabläufen prüfen wir bei mindestens zwei voneinander unabhängigen Stellen, bevor sie in den Text kommen.
Kennzeichnung von Quellen
Wo eine Information von einer Behörde, einem Betrieb oder einer Interessenvertretung stammt, steht das im Text. Wenn eine Stelle keine Auskunft geben wollte, schreiben wir auch das.
Trennung von Nachricht und Werbung
Redaktionelle Texte werden nicht gegen Bezahlung verändert. Kooperationen und Anzeigen sind als solche gekennzeichnet und haben keinen Einfluss auf die Auswahl unserer Themen.
Keine erfundenen Details
Wenn Zahlen, Zeiträume oder Namen nicht belegt sind, nennen wir sie nicht. Lieber eine Lücke im Text als eine Angabe, die später zurückgezogen werden muss.
Sorgfalt bei Bildern
Fotos zeigen den beschriebenen Ort oder Vorgang. Symbolbilder werden als Symbolbild gekennzeichnet. Wir verwenden keine nachträglich veränderten Aufnahmen zur Dramatisierung eines Vorgangs.
Aktualisierung statt stiller Änderung
Wird ein Text nachträglich verändert, steht am Ende ein Hinweis mit Datum und der Angabe, was geändert wurde. Eine stille Korrektur gibt es bei uns nicht.
Nahaufnahme eines Schreibtischs bei Nacht mit warmem Licht einer Arbeitsleuchte

So prüfen wir eine Meldung

Der Weg von einem Hinweis zur veröffentlichten Meldung folgt bei uns sechs Schritten. Sie laufen nicht immer in derselben Reihenfolge ab, aber keiner davon wird übersprungen.

  1. Hinweis aufnehmen

    Eingänge von Leserinnen und Lesern, Behörden, Betrieben und aus eigenen Beobachtungen werden gesammelt und nach Dringlichkeit und Reichweite sortiert.

  2. Zuständigkeit klären

    Wir prüfen, welche Stelle für den Vorgang tatsächlich verantwortlich ist. Oft liegt die Zuständigkeit nicht dort, wo der Ärger zuerst auftaucht.

  3. Angaben gegenprüfen

    Zeiten, Streckenabschnitte und betroffene Linien werden mit einer zweiten Quelle abgeglichen. Abweichungen zwischen den Angaben schreiben wir auf, statt sie zu glätten.

  4. Betroffene fragen

    Wer direkt betroffen ist, kommt zu Wort. Eine Meldung über eine Sperrung ohne die Situation vor Ort bleibt unvollständig.

  5. Text schreiben und kürzen

    Was für den Alltag nicht relevant ist, fällt raus. Der Text nennt zuerst, was sich ändert, dann den Hintergrund.

  6. Nach der Veröffentlichung nachfassen

    Bei laufenden Vorgängen prüfen wir, ob eine angekündigte Änderung tatsächlich eingetreten ist, und ergänzen den Text mit einem datierten Hinweis.

Wenn etwas falsch war

Fehler passieren auch mit Prüfung. Wichtig ist, dass sie schnell und nachvollziehbar berichtigt werden. Jede Korrektur folgt demselben Ablauf, unabhängig davon, ob es um eine falsche Uhrzeit, einen verwechselten Straßenabschnitt oder eine missverständliche Formulierung geht.

Eine Berichtigung ist bei uns keine neue Meldung im Archiv, sondern ein Hinweis am betroffenen Text selbst — mit Datum und einer kurzen Beschreibung dessen, was nicht stimmte.

  1. Hinweis prüfen: Wir gleichen den Hinweis mit den Unterlagen ab, die der ursprünglichen Meldung zugrunde lagen.
  2. Umfang festlegen: Betrifft die Abweichung eine Zahl, einen Ort oder den gesamten Zusammenhang?
  3. Berichtigen: Der Text wird an der betroffenen Stelle geändert und mit einem datierten Hinweis versehen.
  4. Rückmeldung geben: Wer uns den Fehler gemeldet hat, erfährt, was daraus geworden ist.

Wo unsere Grenzen liegen

Wir berichten über Berlin und die Region. Für Vorgänge außerhalb dieses Gebiets verweisen wir auf die zuständigen Redaktionen, statt sie mit eigener Recherche abzudecken.

Wir veröffentlichen keine Namen von Privatpersonen, die nicht in den Vorgang eingebunden sind. Bei laufenden Verfahren nennen wir den Stand der Dinge und kennzeichnen, was noch offen ist. Angekündigte Maßnahmen behandeln wir nicht als eingetretene Tatsachen.

Bei Angaben zu Fahrzeiten und Baustellen gilt immer die Auskunft des Betreibers zum Zeitpunkt der Nutzung. Unsere Texte geben den Stand der Recherche wieder und ersetzen keine verbindliche Auskunft.

Wer hier arbeitet

Die Redaktion von BerlinMobil Nachrichten ist ein kleines Team mit klaren Zuständigkeiten: eine Person verantwortet die Verkehrs- und Infrastrukturthemen, eine weitere Wirtschaft und Stadtpolitik, hinzu kommen Beiträge aus den Bezirken. Namen und Zuständigkeiten nennen wir auf Anfrage und in unseren Meldungen über die eigene Arbeit.

Mehr zum Hintergrund der Seite steht unter Über uns. Themenvorschläge, Hinweise und Kritik erreichen uns über die Seite Kontakt.

Redaktion

BerlinMobil Nachrichten
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin, Deutschland

Telefon: +49 30 88724590
E-Mail: info@inspirepo.digital

Erreichbar Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.

Häufige Fragen zur Redaktion

Die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, beantworten wir hier direkt. Für alles Weitere nutzen Sie bitte die Kontaktseite.

Kann ich einen Fehler in einem Text melden?

Ja. Schreiben Sie uns an info@inspirepo.digital und nennen Sie, wenn möglich, den Titel des Textes und die Stelle, an der etwas nicht stimmt. Wir prüfen den Hinweis anhand unserer Unterlagen und melden uns mit dem Ergebnis zurück. Wenn eine Angabe falsch war, wird der Text berichtigt und mit einem datierten Hinweis versehen.

Wie schnell wird eine Korrektur umgesetzt?

Das hängt vom Umfang ab. Eine falsche Uhrzeit oder ein verwechselter Straßenabschnitt lässt sich in der Regel am selben Werktag berichtigen. Wenn ein ganzer Zusammenhang betroffen ist, kann die Prüfung länger dauern. Wir ändern einen Text nicht, bevor die Gegenprüfung abgeschlossen ist, und informieren die Person, die den Hinweis gegeben hat.

Können wir als Betrieb oder Verein über uns berichten lassen?

Wir berichten über Vorgänge, nicht über Selbstdarstellung. Wenn Ihr Betrieb von einer Baustelle, einer Tariflage oder einer geplanten Regelung betroffen ist, ist das ein Thema. Schicken Sie uns die Fakten mit den zuständigen Ansprechstellen. Ob und in welchem Umfang daraus ein Beitrag entsteht, entscheidet die Redaktion.

Wann wird ein Text aktualisiert?

Bei laufenden Vorgängen prüfen wir nach, ob eine angekündigte Änderung tatsächlich eingetreten ist. Trifft das ein oder verschiebt sich ein Termin, ergänzen wir den Text und vermerken das Datum der Ergänzung. Eine stillschweigende Änderung ohne Hinweis gibt es nicht.

Wo finde ich die Themen, über die Sie berichten?

Eine Übersicht aller Themenbereiche steht unter Ressorts. Die aktuellen Meldungen sammeln wir unter Nachrichten.

Weiterlesen und in Kontakt bleiben

Wenn Sie unsere Arbeitsweise nachvollziehen wollen, beginnen Sie bei den Standards oder sehen Sie sich die Themenbereiche an. Hinweise zur Arbeit der Redaktion nehmen wir direkt entgegen.

Redaktionsstandards im Detail Kontakt zur Redaktion

Für eine laufende Meldung können Sie uns auch direkt anrufen: +49 30 88724590, Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.